Gruppenentscheidung mit Systemischem Konsensieren - So geht's
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Systemisches Konsensieren hilft Gruppen, bessere demokratische Entscheidungen zu treffen.
Dazu gibt es 3 Phasen:
Finde für deine anstehende Entscheidung eine präzise, verständliche und möglichst kurze Problembeschreibung.
Was genau soll entschieden werden?
Denke darüber nach, ob du das wirkliche Problem beschrieben hast. Spiele im Kopf durch, was gute oder schlechte Lösungsvorschläge sein könnten und wie du deine Entscheidungsfrage vorher noch verbessern könntest.
Je besser die Problembeschreibung, desto besser die Lösungsvorschläge.
Du kannst zur Formulierung des Problems immer auch noch Kontext dazu schreiben, um verständlicher zu werden oder z.B. zu berücksichtigende Rahmenbedingungen einzubringen.
Solltest du dir unsicher sein oder mehr Kontext brauchen,, schau dir vielleicht dieses Beispiel an.
Sende die URL der Fragestellung an deine Gruppe. Bitte sie, Vorschläge zur Lösung einzureichen. Über diese Vorschläge kann dann in der 3. Phase abgestimmt werden.
Die Vorschlagsphase ist das wichtigste Element beim Systemischen Konsensieren. Gib deiner Gruppe also genügend Zeit, Vorschläge zu sammeln und sie eventuell durch Zusammenarbeit untereinander zu verbessern.
Nur dann bekommst du eine optimale Gruppenentscheidung mit bestmöglicher Akzeptanz.
Du schaltest selbst automatisch oder manuell in die 3. Phase zur Abstimmung, wenn du den Eindruck hast, dass deine Gruppe genügend Zeit hatte und abstimmungsfähige Vorschläge gesammelt wurden.
Benachrichtige deine Gruppe auch darüber!
Jetzt ist es an jedem Einzelnen, seine Bewertung des Widerstands gegen jeden der eingereichten Vorschläge abzugeben und damit sein Votum zu platzieren. Du kannst hier eine angemessene Frist setzen, nach der die Abstimmung automatisch geschlossen wird.
Wenn du dir lieber ein 3-Minuten-Video anschauen möchtest, bekommst du den ganzen Prozess einmal an einem Beispiel erklärt.